Im Zuge der Teilprivatisierung im Jahr 2005 konnte die STEP ihre Geschäftsbereiche kontinuierlich ausbauen und sich zu einem modernen, effizienten und wirtschaftlichen Entsorgungsunternehmen weiterentwickeln. So wurde zum Beispiel bereits direkt nach der Übernahme des operativen Geschäfts durch REMONDIS das Blockheizkraftwerk (BHKW) Fresdorfer Heide in Betrieb genommen. 2012 begann mit dem Einsatz des ersten Hybridentsorgungsfahrzeugs die Umstellung auf eine klimafreundliche Fahrzeugflotte. Im Zuge der Novellierung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes konnte außerdem die Mitarbeiterzahl ab 2014 um 50 Prozent erhöht werden.
Durch den Aufbau eines gewerblichen Vertriebs und den stetigen Ausbau der Dienstleistungen und Zuständigkeiten steigt der jährliche Umsatz des Unternehmens seit 2015. Die zuvor noch lokal begrenzte Sammlung von Bioabfällen wurde 2016 auf das gesamte Potsdamer Stadtgebiet ausgeweitet. Im Jahr darauf kam erstmalig im Winterdienst die Feuchtsalztechnologie zum Einsatz. Gleichsam lässt sich die STEP seit 2017 nach dem Eco Management and Audit Scheme (EMAS) zertifizieren.
Weitere technische Innovationen – insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und erneuerbare Energien – folgten jährlich. So wurden 2018 die ersten Solar-Presshaie im Stadtgebiet aufgestellt. 2019 erhielten 30 kommunale Müllsammelfahrzeuge eine Nachrüstung durch Abbiegeassistenzsysteme, 2021 folgte die Einführung des elektronischen Fahrtenbuchs „Fleet Go“. Erste Testeinsätze von vollelektrischen Fahrzeugen erfolgten 2022 mit einem E-Hecklader und einer E-Großkehrmaschine. In Folge sind seit 2024 ein E-Hecklader und eine E-Kleinkehrmaschine dauerhaft im Einsatz. Durch die feste Integration des Messsystems CORTEXIA erhält die STEP seit 2023 (nach einer Testphase 2022) KI-basierte Unterstützung in der Analyse und Erhaltung der Stadtsauberkeit.